Rap-Projekt der Klasse 5a - Website Paul-Simmel-Grundschule

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Rap-Projekt der Klasse 5a

Anfang Mai machte die Klasse 5a im Rahmen des Deutschunterrichts einen Rap-Workshop, wofür sie Besuch von einem waschechten Berliner Rapproduzenten bekam.

Die Vorfreude war groß, denn man rechnete mit einem richtigen Rapper wie Sido oder Bushido. Doch die Enttäuschung war umso größer: Durch die Klassenzimmertür trat ein eher schnöseliger Herr in Hemd, schicker Hose und Lederschuhen, der sich als Nico Hartung vorstellte. 
Das soll ein Rapper sein? Auf keinen Fall!
Als er aber der Klasse mitteilte, dass er bereits mit Sido, Savas und Co. Platten produziert hatte, ging ein anerkennendes Raunen durch den Raum.
Zunächst erklärte er der Klasse, dass die Musikform des Rap, also der rhythmische Sprechgesang, schon 1985 nach Deutschland kam und nicht direkt seinen Weg nach Berlin fand, sondern erst im Laufe der Jahre von Heidelberg über Frankfurt und Hamburg in der Hauptstadt landete.
Doch genug mit der langweiligen Theorie -wir wollten ja schließlich lernen, wie das so geht mit dem Rappen!
Nico erkor dafür einen Schüler zum DJ, der die von ihm selbst gesampelten Beats (das ist eine Basis aus Instrumenten, auf die man später Rappen kann) auf seinem Laptop abspielen durfte.
Danach lernte die Klasse erst einmal, den für Rap typischen 4/4 Takt abzuzählen: 1,2,3,4 - 1,2,3,4 - 1,2,3,4 - ….
Als sie dies mit verschiedenen bpm (beats per minute), das heißt zu langsamem bis hin zu richtig schnellem Rhythmus mit Bravour meisterte, machte sich die Klasse mit Nicos Hilfe daran, einen Vierzeiler zu texten, der jeweils einen Endreim haben sollte.

Der sollte dann wieder zu verschiedenen Beats rhythmisch im Chor gesprochen werden, was gar nicht so einfach war!
Nachdem die ersten, eher holprigen Verse durch eine fast schon professionelle (da erheblich mehr Silben pro Takt) Strophe ersetzt wurde, zeigte die Klasse ihr Können und rappte sie zu einer Base von bis zu 120 bpm!

Mit diesen rhymes (Reim) der 5a kannst du dich selbst im rhythmischen Sprechen, also Rappen, ausprobieren:

Die Schule ist heute ´mal nicht langweilig
Also renn` ich, denn ich hab`s heut eilig
— Wir rappen los, fließen wie ein Floß
Lassen uns treiben, lassen`s krachen wie ein Toast

Schaffst du es, die jeweiligen Wörter in der richtigen Viertelnote zu sprechen? :)

Am Ende schlossen sich die Kinder in Kleingruppen zusammen, um eigene Texte zu schreiben, die im Anschluss vorgerappt wurden.
Dabei staunten Nico und die Klassenlehrerin der 5a nicht schlecht.
Tatsächlich haben sich einige SchülerInnen als wahre Texter- bzw. Rhythmustalente herausgestellt. Bravo!


Wenn ihr auch Lust habt, mit Nico einen Workshop zu machen oder sogar ein ganzes Rapalbum inklusive Video aufzunehmen, könnt ihr euch hier informieren:

 
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